Verein muss über ein ereignisarmes Jahr berichten

Die zweite Vorsitzende Tanja Bischof leitete die diesjährige Hauptversammlung, da der erste Vorsitzende Stefan Ruoff krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.
Sie eröffnete die Versammlung, nachdem die Gäste von der Jugendkappelle, unter der Leitung von Katharina Stehle, musikalisch begrüßt wurden. Auch die Jugend hatte durch die Pandemie kaum Auftritte in den letzten Jahren. Daher war die Hauptversammlung eine gute Gelegenheit, mal wieder ihr Können unter Beweis zu stellen. Pandemiebedingt musste die Versammlung wieder in der Turn- und Festhalle abgehalten werden.

Dem Verein gehören 343 Mitglieder an, davon sind 86 aktiv, 197 fördernd und 60 Ehrenmitglieder.
Die Gussenstadter Blasmusik besteht aus 43 Musikern, davon sind 20 weiblich.
Auch dieses Jahr wurde in einer Schweigeminute den verstorbenen Mitgliedern gedacht.

Pandemiebedingt gab es dieses mal nur wenig zu berichten, da fast alle Veranstaltungen in der vergangen Zeit ausfallen mussten. Der Probenbetrieb musste am 18.11.21 wieder eingestellt werden und konnte erst am 11.02.22 wieder aufgenommen werden. Tanja bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei der Gemeinde, die für die Probenarbeit die Turnhalle zur Verfügung stellt.

Der Verein hofft, dass wieder Normalität einkehrt und plant in die Zukunft. Nachdem Anfang des Jahres das Musikerheim für die symbolische Summe von 1 Euro erworben werden konnte, ist nun eine umfangreiche Renovierung in Planung. Es wird die Heizung, Küche, Toiletten und der Fußboden erneuert. Im Außenbereich sind Teile der Fassade zu reparieren. Außerdem stehen zahlreiche Auftritte auf dem Programm.

Nachdem die Dirigentin Katrin Stampf gekündigt hatte, konnte glücklicherweise schnell ein neuer Dirigent gefunden werden. Die musikalische Leitung übernimmt Manuel Sommer, der sich der Versammlung vorstellte (ausführliches Porträt folgt).

Der Kassierer Andreas Ruoff musste in seinem Bericht wenigstens keinen Verlust feststellen. Die Kassenprüfer Uwe Weisshaar und Roland Burger bestätigten ihm eine einwandfreie Kassenführung.

Jugendirigentin Katharina Strehle stellte nochmal die neu eingeführte Blockflötengruppe vor. Sie berichtete über 2 neue Kinder, die die Jugendkapelle zahlenmäßig verstärken. Außerdem sind die Jugendlichen im Moment dabei, das Jahresprogramm zu erstellen. Die D-Lehrgänge finden in diesem Jahr in Bad-Schussenried statt. Dazu sind 7 Jungmusiker/innen zu D1 und eine Musikerin zu D2 angemeldet.

Für alle Vereine war es wieder ein bescheidenes Jahr, in dem nicht viel möglich war. Dennoch geht die Arbeit für die Vereinsführung weiter, betonte Werner Häcker in seiner Rede. Es müssen sich ändernde Verordnungen umgesetzt und getätigte Planungen wieder abgesagt werden. Der Verein muss durch ein tiefes Tal geführt werden. Deshalb beantragte der Ortsvorsteher die Entlastung der Vereinsführung, der die Versammlung einstimmig zustimmte.

Bei den Wahlen wurde Katharina Blumenröther als Jugendvertreterin für weitere vier Jahre gewählt. Thomas Vogel bleibt als 2. Vorsitzender tätig. Er wurde, auf eigenen Wunsch, nur für ein Jahr gewählt.

Zum Schluss bedankte sich Tanja noch bei allen Helfern im letzten Jahr. Besonders betonte sie dabei Lars Bischof, der nach der Kündigung von Katrin Stampf wieder die Probenleitung übernommen hatte.

Beim Förderverein ist einiges geplant

Seit der letzten Hauptversammlung gab es seitens des Fördervereins keine Aktivitäten. Der erste Vorsitzende Harald Ruoff berichtete über die Satzungsänderung, die vom Amtsgericht angenommen wurde.
Der Förderverein plant aber in die Zukunft. So wird er den Barbetrieb am Weinfest übernehmen. Weiterhin werden der Vereinsfasching und der „Kuddlasonndig“ wieder stattfinden.
Das verschobene Helferfest wird nachgeholt und der Hauptverein wird bei der Renovierung des Vereinsheimes unterstützt.
Auch wenn es keine Veranstaltungen gab, mussten vom Kassierer Uwe Weisshaar Buchungen vorgenommen werden. Diese wurden von der Kassenprüferin Katharina Strehle geprüft. Sie bestätigte ihm eine korrekte Kassenführung.
Die Entlastung beantragte Joachim Allgöwer, die von den Anwesenden einstimmig bestätigt wurde.

Jahresfeier muss wieder ausfallen

Die auf den 26.03.2022 verschobene Jahresfeier des Musikvereins Gussenstadt muss leider wieder ausfallen. Die Musiker:innen haben sich schweren Herzens noch einmal dazu entschlossen, die Jahresfeier entfallen zu lassen. Grund dafür ist die immer noch zu angespannte Lage in der Corona-Pandemie. Der Musikverein Gussenstadt freut sich darauf, Sie hoffentlich bei seiner nächsten Veranstaltung wieder begrüßen zu dürfen.

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