Bundespräsidialamt verleiht dem Musikverein die „Pro-Musica-Plakette”

Ein anstrengendes aber tolles Jubiläumswochenende ist zu Ende, mit dessen Verlauf der Verein zufrieden ist. Nach monatelanger Vorbereitung begann das Jubiläum am Freitag mit dem „Blech Friday“ im fast voll besetzten Festzelt. Dabei traten fünf Kapellen der Extraklasse auf, die allesamt mit zünftiger Blasmusik eine großartige Stimmung ins Festzelt brachten. Das „Junge Fieber“ präsentierte sehr feine Blasmusik. In ihrem Programm befand sich auch die „Jubiläumspolka“, welche von unserem Trompeter Lars Bischof komponiert wurde.
Lars ist sowohl mit dem „Jungen Fieber“ als auch mit den „Erpfenhauser Dorfmusikanten“ aufgetreten. Höhepunkt bei den „Erpfenhauser Dorfmusikanten“ war ein Tubasolo, gespielt von Sebastian Jäger, sowie die „Löffelpolka“, die nicht mit Löffeln, sondern durch Fingerschnipsen präsentiert wurde. Ihre Spielfreude war riesig. So zogen sie am Ende ihres Auftritts musikalisch durch das Festzelt.
Die „Innsbrucker Böhmische“ ist ein siebenköpfiges Blasmusik-Ensemble aus Tirol. Die Musiker begeisterten das Publikum mit typisch böhmischer Blasmusik.
Die wahrscheinlich kleinste Musikkapelle der Welt sind die „Fexer“ aus der Oberpfalz. Mit Flügelhorn, Trompete und Tuba zeigten sie, dass mit den drei Blasinstrumenten mehrere Stilrichtungen möglich sind. Das zeigten sie mit „Englishman in New York“ von Sting im Popstil einerseits und mit dem „Flügelhornzauber“, gespielt auf der Tuba, anderseits.
Den Schluss des Abends gestaltete die Blasmusikformation „Pro Solisty“, die mit böhmisch-mährischer Blasmusik, aber auch mit aktueller Popmusik aufwartete.

Die Allgäuer Partyband „Allgäu Power“ heizte den Partyfans am Samstag ordentlich ein. Dabei sorgte sie für ausgelassene Partystimmung.Die Musiker verstanden es vorzüglich die Besucher mitzureißen. Dabei banden sie diese in ihr Programm mit ein. Sie saßen beim „Bobfahrerlied“ auf dem Boden und fuhren die Bobbahn herunter, beim Sirtaki wurde auch Sirtaki getanzt. Die Musiker hatten eine kleine Bar mitgebracht, zu der drei Gäste eingeladen wurden. Diese mussten sich die Einladung aber erst verdienen. Dazu teilte die Band die Besucher in zwei Gruppen. Danach mussten sie zu einem Song den Refrain mit einer Lautstärke von mindestens 106 Dezibel weitersingen. Aus der Gruppe, bei der der höchste Wert gemessen wurde, durften drei Personen an die Band-Bar zum Cocktailtrinken.

Beim Kreismusikfest meinte es der Wettergott mit dem Jubiläumsverein und seinen Gästen nicht besonders gut. Lange war unklar, ob der Festumzug stattfinden kann. Doch die Geduld wurde belohnt. Das Wetter wurde besser und der Umzug konnte mit einer guten Stunde Verspätung doch noch starten. Dabei nahmen über 1000 Teilnehmer in 38 Gruppen teil, manche kamen bis aus dem benachbarten Bayern. Mit sehr schön geschmückten Festwagen und themenbezogener Kleidungen machten sie den Festzug zu einem einmaligen Erlebnis.

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Der stellvertretende Landrat Peter Polta überreichte, stellvertretend für den Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die „Pro-Musica-Plakette“ samt Ehrenurkunde an den ersten Vorsitzenden Stefan Ruoff. Die Auszeichnung ist die höchste Ehrung für Musikvereinigungen. Die Plakette wird nicht automatisch verliehen, sie muss beantragt werden. Außerdem muss nachgewiesen werden, dass die Musikvereinigung mindestens 100 Jahre ernsthaft und erfolgreich in der Blas- und Volksmusik mit einer beispielhaften Jugendarbeit zum kulturellen Leben beigetragen hat.

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Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der „Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle”. Sie waren eigens zum Jubiläum zum Festzelt gereist, um dem Musikverein Gussenstadt mit dem Lied „Ostalbherz“ zu gratulieren.

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Der Musikverein bedankt sich bei allen Helfern und Spendern, bei der Familie Ruoff für die Überlassung des Festgeländes und der Eichholzhalle, bei den örtlichen Vereinen für ihre Unterstützung und bei allen Teilnehmern des Festzuges - auch für deren Geduld wegen des verspäteten Starts.
Für alle am Musikverein Interessierten gibt es Festschriften. Diese können bei allen Musikern für einen Unkostenbeitrag von 3 Euro erworben werden.
Vielen Dank an die Bevölkerung für ihre Unterstützung, sowie für das Schmücken ihrer Häuser. Dank gilt auch der Gussenstadter Feuerwehr, die für die Sicherheit des Umzugs gesorgt hat und für die Hilfe beim Festzelt Auf- bzw. Abbau. Ebenso ein Dank an die Gemeinde für die Beschilderungen. Ohne diese große Unterstützung wäre diese Jubiläumsveranstaltung nicht möglich gewesen.

Ein Video von Klaus-Dieter Kirschner zum Kreismusikfest am Sonntag ist auf der Homepage der Heidenheimer Zeitung zu finden.

 

Herzlichen Dank den Hauptsponsoren unserer Jubiläumsveranstaltung!

 

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